Wer kommt zu uns?

Viele der Jugendlichen wollen nicht mehr in größeren Gruppen leben. Bevor sie zu uns kommen waren sie zuhause, in Wohngruppen, in Notschlafstellen, in der Psychiatrie oder haben zeitweise auf der Straße gelebt.

Sie haben in ihrer Lebensgeschichte Verhaltensweisen entwickelt, mit denen sie jetzt Probleme haben. Sie fühlen sich nicht verstanden, wissen aber oft auch selber nicht was sie wollen.

Ein ausgesprochen geschlechtsspezifisches Betreuungsangebot bieten wir nicht an, da unser individueller Ansatz impliziert, dass die jeweiligen Anliegen des Jugendlichen bedeutsam sind.

Wir wollen unsere Jugendlichen nicht über eine Aufzählung von Störungsbildern beschreiben, also einer am Defizit orientierten Sichtweise. Wir lehnen die Aufnahme eines Jugendlichen nur ab, wenn wir für ihn kein geeignetes Betreuungssetting schaffen können.
