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M.A.M., 14 Jahre

Projektbericht von M.A.M, 14 Jahre

Projektleiter: Paul
Projektort: Zobbenitz

Wo ist Zobbenitz?

Zobbenitz ist ein kleines Dorf in Sachsen-Anhalt. Die nächsten Kleinstädte sind Gardelegen und Haldensleben, beide 20 km entfernt. Die nächste Einkaufmöglichkeit ist in Calvörde, 5km entfernt

Magdeburg ist 45 km entfernt.

Wer wohnt hier?

Ich wohne in meiner Projektstelle zusammen mit Silke. Sie ist 40 Jahre alt und von Beruf Sozialpädagogin. Sie arbeitet in Haldensleben. Sophie ist die Tochter der Familie. Sie ist 11 Jahre alt und von Beruf Schülerin. Sie geht in Haldensleben zur Schule.

Mein Betreuer ist Paul. Er ist 42 Jahre alt und von Beruf Sozialpädagoge. Er arbeitet mit mir zu Hause. Ich bin 14 Jahre alt und von Beruf Schüler.

Was man hier machen kann:

In meiner Freizeit kann ich hier Radtouren machen, Reiten, mit den Hunden spielen, Angeln und Einachser fahren. Der Einachser ist ein Gartengerät, mit dem man pflügen kann und ich fahre manchmal aus Spaß damit im Garten herum. Für die Pferde habe ich mit meinem Betreuer aus Holz einen Pferdestall gebaut. Eine große Leidenschaft ist mein Computer. Den habe ich schon öfter allein umgebaut. Wenn ich hierbei Hilfe brauche, bekomme ich diese von unserem Koordinator, der auch Computerfachmann ist.

Tiere:

Hier in der Projektstelle gibt es so einige Tiere. Zunächst Olga, Molly und Rudi. Das sind unsere Hunde, kleine wilde Mischlinge. Dann gibt es Troll, einen Ex-Kater, vor dem nichts sicher ist im Haus. Lara ist ein Norweger Pferd, dass Sophie gehört und die auch auf ihr reitet. Gräfin ist ein kleines altes Pony, das auf dem rechten Auge blind ist und allen gehört. Leider kann auf ihr keiner mehr reiten. Mit ihr gehe ich ab und an spazieren und kümmere mich um die Pflege.

Wie bin ich zu Husky gekommen:

Zu Husky bin ich ich von heute auf morgen gekommen. Ich bin nicht gefragt worden, ob ich beim Projekt Husky einsteigen möchte. Das fand ich gar nicht gut. Zuerst war ich im Raum Aachen bei einer Betreuungsfamilie, dort hat es mir nicht so gut gefallen, dann bin ich zu einem Betreuer nach Köln gekommen, bei dem es mir sehr gut ging. Leider hat es dort mit der Schule Probleme gegeben, so dass es einen weiteren Wechsel in meine jetzige Projektstelle gegeben hat. Hier fühle ich mich wohl. Probleme mit der Schule habe ich immer noch, aber die werden wir gemeinsam anpacken. Aus meiner heutigen Sicht, war es gut, dass ich zu Husky gekommen bin. Hier habe ich ein Mitsprache- und Mitwirkungsrecht. Es wird nichts mehr über meinen Kopf hinweg entschieden. Alles, was mich betrifft, wird auch mit mir besprochen.

Kontakt zu meiner Familie:

Kein Kommentar. Hierüber möchte ich nicht sprechen.