Lernziel Leben
"Globalisierung und multikulturelle Gesellschaften, Hyperspace und Infoflut, Nomadic Workers und Patchwork-Identitäten: Die Welt um uns herum wird immer komplexer, unübersichtlicher, unser Alltag immer schnelllebiger, hektischer!"
Das Leben im 21. Jahrhundert verändert sich so rasant, dass heute niemand absehen kann, was uns morgen erwartet. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen fragen:
Wie werden Kinder und Jugendliche fit für die Zukunft?
Patentrezepte dafür gibt es leider nicht. Mit einem Trimm-dich-für-die-Zukunft-Programm können wir leider nicht dienen.
Zukunftsschlüssel

Dieser Zukunftsschlüssel sollte kraftvolle Basics bieten wie:
- Bildung
- Zukunftsstärke und Selbstbewusstsein
- Zukunftswerte und fortschrittliche Lebenseinstellung
Seine wahren Zukunftsqualitäten stecken jedoch in seinem Bart: Das wirkliche Zukunftwissen heißt
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Schlüsselqualifikationen, Soft Skills
Übergreifende Fähigkeiten, die Kindern helfen, sich im Alltagschaos zu orientieren, flexibel zu reagieren und sich auf dem zwischenmenschlichen Parkett zu bewähren - kurz: ihre Zukunftsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Auf den Stundenplan für die Zukunft gehört deshalb nicht nur Faktenwissen, sondern auch die Bildung der Persönlichkeit. Zu "harten" Fakten müssen sich "weiche" Fähigkeiten gesellen. Erst sie ermöglichen es den Kindern und Jugendlichen, ihr Wissen überhaupt erfolgreich einzusetzen.
1. Optimismus
2. Querdenkertum
3. Risikobereitschaft
4. Verantwortungsbewusstsein
5. Solidarität und Toleranz
6. Bescheidenheit und Friedfertigkeit.“
Für uns bedeutet dies: Das Lernziel Leben heißt, die Jugendlichen sollen fähig sein
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zu kritischer Distanz
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zur selbstbewussten, autonomen Entscheidung und
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zum Zugehen auf Probleme und Bewältigen von Krisen.
Schwerpunktartig werden zusätzlich das Ausgestattetsein mit Selbstwertgefühl, Verantwortungsfähigkeit, die Möglichkeit eigene Werteentscheidungen zu treffen und das Verfügen über Konfliktbewältigungsstrategien aufgeführt. Diese Lernziele können als repräsentativ angesehen werden und sind Grundlage für die Arbeit im Projekt. Neben die bereits erwähnten Zielorientierungen treten weitere vier Ziele:
1. die Fähigkeit, eigenständige, soziale Netze aufzubauen
2. Do-it-yourself-Kenntnisse erwerben
3. das natürliche, menschliche Hilfspotential stärken und aktivieren; dass heißt, die potentielle Hilfsbereitschaft des Menschen in eine real vorhandene zu verwandeln, damit wird die persönliche Hilfsbereitschaft zu einer der wichtigsten Lebenskomponenten der Zukunft
4. sozial aktiver leben
Nicht ohne Grund wurde allerdings auch der Begriff der gesellschaftlichen Verwendbarkeit der individuellen Fertig- und Fähigkeiten erwähnt. Es liegt auf der Hand, dass die herrschende Anschauung über persönliche Werte, wie sie von den gesellschaftlich Mächtigen vertreten werden, keineswegs mit derjenigen der Jugendlichen übereinstimmen muss.
Das letzte Prüfkriterium hat daher die Bedürfnislage der Betroffenen zum Gegenstand.
Zusammengfasst nach H. Opaschewski, 10.11.2005
